Asbest

 

Eigenschaften
Asbest ist gegen Hitze bis etwa 1000 °C und schwache Säuren sowie sehr vielen Chemikalien sehr widerstandsfähig und hat eine höhere gewichtsspezifische Zugfestigkeit als Stahldraht. Es ist verrottungsfest und mit Zement sehr gut mischbar. Bei Temperaturen über 1200 °C wandelt sich der Asbest in Olivin und dessen Modifikationen um. Bei noch höheren Temperaturen sublimiert Asbest. Durch die sehr feinen Fasern ist das Material sehr langlebig.

Auch heute begegnet man Asbest noch in vielen - alten - Bauteilen:

- Asbest-Zement ("Eternit"): Dach-Eindeckungen und Außenwandverkleidungen


- Asbest-Platten, zum Beispiel Zwischenlagen unter Elektro-Abzweigdosen und Vorschaltgeräten, hinter Öfen in älteren Holzgebäuden, oft als Asbestpappe, also schwach gebunden


- Asbest in älteren Elektrogeräten (Bügeleisen, Toaster, Elektrogrill, Fön, Kohlebogenlampen, Thermoelemente, Temperaturmesswiderstände, Hochlastwiderstände, Heizwiderstände, HH-Sicherungselemente usw.)


- Asbest als Bestandteil von sehr alten Bremsbelägen und Dichtungen


- Asbest als Bestandteil von alten Fußbodenbelägen aus Kunststoff

Asbest kann in erster Näherung an seiner grauen Farbe, seiner faserigen Struktur oder an dem Herstellungszeitraum der Gebäude, Bauteile und Geräte identifiziert werden. Er kann allerdings mit den später verwendeten Ersatzstoffen (Glasfasern, Gesteinsmehl-Platten, Mineralfasern) verwechselt werden, da auch die asbestfreien Platten unter dem Markennamen "Eternit" vertrieben werden.

Gesundheitsschädlichkeit
Beim Umgang mit Asbest und dem Bearbeiten asbesthaltiger Materialien werden Asbestfasern freigesetzt. Mit einer Länge von max. 100 μm und einem Durchmesser von max. 3 μm gelangen sie in die Alveolen der Lunge und können schon bei geringer Belastung die so genannte Asbestose auslösen. Die kritische Fasergeometrie ist der Grund für die gesundheitsgefährdende Wirkung. Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken ist erhöht.

Gesundheitsschädlich ist nur das Einatmen der Asbestfasern, die natürlich oder durch Abrieb oder Verwitterung freigesetzt werden.

Asbestzement (wichtigster Handelsname Eternit) ist auch heute noch in sehr vielen Gebäuden verbaut und bleibt bei unterbleibender mechanischer Bearbeitung und in intakter Form (das heißt ohne Verwitterung) weitgehend ungefährlich. Beispiele sind die Faserzement-Abluftkanäle in den DDR-Plattenbauten sowie sehr viele Gebäude mit Dach- oder Wandverkleidungen aus Eternit. Bei diesen Anwendungsfällen handelt es sich um fest gebundene Asbestprodukte (mit Hilfe von Zement), der Faseranteil beträgt bis zu 15 %. Besonders gefährlich sind dagegen Produkte mit schwach gebundenem Asbest, da sie einen Faseranteil von 60 % und mehr besitzen und diese leicht abgeben.

 

 

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